Immobilieninvestition in Deutschland

Immobilien sind die Lieblingsanlageklasse der Deutschen. Ende 2021 hatte der Durchschnitts- deutsche 54% seines Vermögens in Immobilien investiert. Bei den meisten Personen handelt es sich dabei um ihr Eigenheim oder um ihre Eigentumswohnung. Der Kauf einer selbstgenutzten Immobilie reizt viele Sparer, weil dadurch die Miete gespart werden kann. Investoren werden von einer positiven Realrendite, laufenden Einnahmen, dem guten Verständnis über diese Anlageklasse und der Gewissheit, dass man vor Ort sehen kann, in was man sein Geld investiert hat, angelockt. Von 1976 bis 2022 haben Wohnimmobilien in Deutschland – nach eigenen Berechnungen – eine durchschnittliche Rendite von 4,9% pro Jahr erzielt.*

Der Gesamtertrag einer Immobilie setzt sich im Wesentlichen aus zwei Komponenten zusammen: zum einen aus der Veränderung des Immobilienpreises und zum anderen aus den Mieteinnahmen.

*Die Renditeberechnungen von Immobilien in diesem Kapitel basieren auf Daten der Firma bulwiengesa AG. Bis 1989 erfasste bulwiengesa Kaufpreise und Mieten für Eigentumswohnungen (Neubau) für 49 Städte aus dem früheren Bundesgebiet, ab 1990 für 125 Städte aus dem gesamten Bundesgebiet.

Gesamtertrag Eigentumswohnungen Neubau Deutschland
1.1.1976 - 31.12.2022 auf 100 indexiert

Quelle: bulwiengesa AG und eigene Berechnungen

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